Vita Telse Hansen

Langjährige leitende Tätigkeit in einem Betrieb der beruflichen Rehabilitation psychisch kranker Menschen mit gewerblichen und kaufmännischen Bereichen

Studium Diplom in Soz.-Pädagogik Universität Lüneburg (heute Leuphana Universität), Schwerpunkt Psychiatrie / Beratungsmethoden

Dozentin für das Fach Psychologie an der universitären Bildungsakademie der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf

Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz und Anmeldung in Hamburg Eppendorf seit 1998

Ausgebildet und zertifiziert in Kommunikations- und Coachingmethoden

Businesscoach für systemische Kurzzeitkonzepte (Ausbildung zertifiziert nach DIN EN ISO 2001)
mit den Schwerpunkten:

  • Systemisches und zielgerichtetes Führungsverhalten
  • Präsentationssicherheit und Konfliktstabilität
  • Konstruktive Kommunikation – in Systemen und als Selbstmanagementtool
  • Organisationspsychologie
  • Teamentwicklung

Wingwavecoach am Besser Sigmund Institut Hamburg (effektive und nachhaltige Methode des Emotions- und Leistungscoachings)

NLP Master (DVNLP) bei Herrmann Jacobi (Dozent der Universität Lüneburg/heute Leuphana Universität) Lüneburger NLP Seminare

NLP Coach (DVNLP) Besser Sigmund Institut Hamburg

Hypnotherapie / hypnosystemische Kommunikation nach Milton Erickson – Abschluss am Milton Erickson Institut Hamburg

Seit 1998 bin ich freiberuflich als Trainerin, Coach und Therapeutin tätig.

In meiner gesamten Laufbahn haben mich Forschungsergebnisse und Weiterbildungen interessiert, die mich und meine Arbeit am Puls der aktuellen wissenschaftlichen Neuentwicklungen und Erkenntnisse bleiben lassen.

Jenseits aller Wissenschaftlichkeit …

hat mich aber auch folgendes Erlebnis mitgeprägt, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Es war zum Abschluss meines Studiums. Ich schrieb an meiner Diplomarbeit, frisch getrennt, dadurch ohne Wohnung und zudem auch grad ohne Studentenjob, da ich mich ja voll auf meinen Abschluss konzentrieren wollte. Die Arbeit an der Diplomarbeit stockt, meine Konzentrationsfähigkeit und Stimmung sind nicht bestens. Zu der Zeit besucht meine Mutter unseren Heimatort in Nordfriesland, trifft einen alten Bekannten aus der Nachbarschaft, einen bodenständigen KFZ Meister aus der Region, so dachte sie damals. Tatsächlich hatte dieser Mann zwischenzeitlich einen schweren Unfall, seine Werkstatt war explodiert, er schwerst verletzt. All das berichtete er ihr und weiter, er habe ein Nahtoderlebnis gehabt, es sei dort wo er war wundervoll gewesen, er wäre gern geblieben, aber mit dem Auftrag „zurückgeschickt worden“ als Heiler tätig zu sein. Das würde er jetzt tun und empfehle ihr dringend zu ihm zu kommen, da er sähe, es ginge ihr nicht gut. Meine Einschätzung zu dieser Zeit, in der Abschlussphase meines wissenschaftlich orientierten Studiums mit einem Schwerpunkt Psychiatrie: „Der Mann muss verrückt sein“.

Ich war natürlich nicht interessiert. Aber dann, nach dem ersten Behandlungstermin meiner Mutter diese Veränderung: Schon am Telefon eine vollkommen veränderte, gestärkte Stimmlage, danach viele Schritte auf dem Weg der persönlichen Weiterentwicklung und Gesundung, die ich nie für möglich gehalten hätte und dann war sie wieder da, die positive und freudige Frau, die ich zuvor immer kannte. Aber das ist vorgegriffen. Zunächst sorgte nur dieses erste Telefonat mit ihr dafür, dass ich in meiner Haltung deutlich wankte. Na gut, ich probiere es, etwas Kraft könnte ich ja auch grad gebrauchen. Dann mein erster Termin. Willi, so hieß er, erzählte mir von seiner Heilertätigkeit und ich dachte immer noch, der muss verrückt sein. Aber nun war ich einmal da und schaden kann es wohl auch nicht mich behandeln zu lassen.

Er legte also die Hände auf, ich spürte irgendwie kommt da etwas ins Fließen, verließ verwirrt irgendwann den Raum, aber dann, dieses unglaubliche Erlebnis: Ich fühlte mich gelassen, tatkräftig und schloss dann nach einigen wenigen weiteren „Energietankungen „ bei Willi meine Diplomarbeit mit „sehr gut“ ab, fand natürlich auch eine nette WG und später genau die Tätigkeit, die ich mir vorgestellt hatte. Nach diesen Erfahrungen empfahlen wir dann auch einer Bekannten, bei der ein Tumor in der Gebärmutter festgestellt wurde, zu diesem Heiler zu gehen. Zum Erstaunen der Ärzte verschwand dieser.

Bei mir haben diese Erfahrungen zu mehr Demut gegenüber allem nicht Er- und Nachweisbaren geführt und mich meine fachliche Arroganz ablegen lassen. Dieser großartige Mann (den ich zunächst glaubte einweisen lassen zu sollen), er hieß Willi Goldschmidt, hat bis zu seinem Tod in seinem 90. Lebensjahr als Heiler gearbeitet. Wohlbemerkt unentgeltlich! Eine seiner Aufgaben, so sagte er, war es auch dafür zu sorgen, dass weitere Menschen diese Arbeit machen. Mich hat er dazu ausgewählt und mich in diese Arbeit eingeführt. Bis heute ist Willi nicht mein einziger Lehrer aber der Wichtigste und ich komme immer wieder auf seine „Arbeitsweise“ zurück. Eine seiner schlichten typisch norddeutsch knappen Aussagen ist: „Zunächst einmal müssen die Menschen beruhigt werden.“ Und so erlebe ich es auch in meinen Behandlungen. Die Menschen sagen: Ich fühle so eine tiefe Ruhe, oder ich habe einfach keine Angst mehr. „ – Und dieser Zustand öffnet dann offensichtlich die Tore für alle weiteren Schritte in der Gesundung, in der Bewältigung von den Herausforderungen die nun einmal auf uns Menschen zukommen. Ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte und weitergeben kann. Und so kommt es gar nicht selten vor, dass Kunden diese Geschichte hören und Ähnliches erleben, wenn sie dies wollen.